Bohnenkäfer

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Der Begriff Bohnenkäfer bezeichnet meist den Speisebohnenkäfer (Acanthoscelides obtectus), einen weltweit verbreiteten Vorrats- und Feld-Schädling aus der Familie der Samenkäfer. Während er in der Landwirtschaft gefürchtet ist, wird er in der Terraristik als beliebtes Lebendfutter geschätzt.

 

Der Bohnenkäfer als Schädling

Der Käfer ist ca. 3,5 bis 4,5 mm groß und von bräunlicher Farbe. Er befällt vor allem Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen und Linsen.

  • Schadbild: Die Larven bohren sich in die Samen und höhlen diese von innen aus. Ein typisches Merkmal für einen Befall sind kreisrunde Schlupflöcher in den Bohnen.

 

  • Vermehrung: Im Gegensatz zu vielen anderen Käfern können sich Bohnenkäfer auch an trockenen Vorräten im Lager immer wieder neu vermehren.

 

Einsatz in der Terraristik

Aufgrund ihrer einfachen Zucht und hohen Vermehrungsrate dienen Bohnenkäfer als „wandelnde Müsliriegel“ für kleine Reptilien und Amphibien wie Pfeilgiftfrosche (Dendrobaten) oder Mantiden.

  • Vorteile: Sie sind sehr produktiv, einfach zu händeln und ideal für Tiere, die auf kleine, krabbelnde Beute angewiesen sind.

 

  • Zucht: Ein Zuchtansatz besteht meist aus einer Dose mit getrockneten Schwarzaugenbohnen und einigen Käfern. Bei Temperaturen zwischen 22 °C und 28 °C entwickeln sie sich am schnellsten.

 

Verwechslungsgefahr

Häufig wird der Speisebohnenkäfer mit dem Ackerbohnenkäfer (Bruchus rufimanus) verwechselt. Letzterer ist jedoch ein reiner Freilandschädling, der sich im trockenen Lager nicht weiter vermehrt.