Erdnusskäfer - Ulomoides dermestoides

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Der Ulomoides dermestoides, oft einfach Erdnusskäfer oder „Asthmakäfer“ genannt, gehört zur Familie der Schwarzkäfer. In Deutschland ist er vor allem als extrem nahrhaftes und einfach zu züchtendes Futtertier für die Terraristik bekannt. International sorgt er jedoch auch als „Heilkäfer“ in der Volksmedizin für Schlagzeilen, wobei hier zur Vorsicht geraten wird.

 

Verwendung als Futtertier

Die Larven dieses Käfers sind ein hervorragendes Lebendfutter für kleine Reptilien, Amphibien und Fische.

 

  • Vorteile: Sie sind weichschaliger als Mehlwürmer und daher leichter verdaulich.

 

  • Zielgruppe: Besonders geeignet für Pfeilgiftfrösche, kleine Geckos (z. B. Jungferngeckos), Zierfische und kleine Vögel.

 

  • Hinweis: Nur die Larven verfüttern. Die ausgewachsenen Käfer sondern bei Bedrohung ein Wehrsekret ab (Benzochinone), weshalb viele Tiere sie meiden oder sogar gesundheitliche Schäden davontragen können.

 

Zucht und Haltung

Die Zucht von Ulomoides dermestoides ist denkbar einfach und kann in kleinen Plastikboxen erfolgen.

  • Substrat & Futter: Eine Mischung aus Haferflocken, Weizenkleie und ungesalzenen Erdnüssen dient sowohl als Lebensraum als auch als Nahrung.

 

  • Feuchtigkeit: Frische Karotten- oder Kartoffelscheiben liefern die nötige Flüssigkeit.

 

  • Bedingungen: Die Käfer bevorzugen Temperaturen zwischen 20 °C und 28 °C. Je wärmer es ist, desto schneller verläuft der Lebenszyklus (ca. 7-8 Wochen von Ei zu Käfer).

 

  • Sicherheit: Da die Käfer keine glatten Wände hochklettern können, reicht oft eine offene Schüssel.

 

Der „Heilkäfer“ – Vorsicht bei Selbstversuchen

In Teilen Südamerikas und Asiens werden die Käfer lebend (z. B. in Joghurt) konsumiert, in der Hoffnung, Krankheiten wie Asthma, Diabetes oder sogar Krebs zu heilen.